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12.12.2014

Vielfältige Chancen auf dem 1. Arbeitsmarkt ermöglichen

Aktionsplan des Theodor-Schäfer- Berufsbildungswerk Husum
zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit
Behinderungen 

Wir sind eines der ersten Berufsbildungswerke, das einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-BRK erstellt hat. Am 27. November 2014 gingen wir damit offiziell an den Start und würdigten dies in einer Veranstaltung mit unserer Schirmherrin Margit Haupt-Koopmann, Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Nord und unserem Schirmherrn Prof. Dr. Ulrich Hase, Landesbeauftragter für Menschen mit Behinderung. Auch unsere Geschäftspartner, Mitarbeitenden und Teilnehmenden nahmen daran teil.

Dieser Aktionsplan enthält zwei große Ziele bis zum Jahr 2019:

• Es werden 50% der Ausbildungen verzahnt sein

• Es werden 70% der Absolventen/-innen nach ihrer Ausbildung für die Dauer von mindestens sechs Monaten einer Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt nachgehen

Diese Ziele haben in unserem Hause einen weitreichenden und vielfältigen Umdenkungsprozess in Bewegung gesetzt. Empowerment - Mehr Selbstbestimmung ist möglich – ist einer unserer Kerngedanken. Wir wollen unsere Teilnehmenden durch echte Teilhabe und Mitbestimmung in ihrem Selbstbewusstsein aber auch in ihrer Selbstständigkeit fördern und fordern. Sie nehmen an Vorstellungsgesprächen neuer Mitarbeiter, an Sitzungen mit der Geschäftsleitung und vielen anderen Veranstaltungen selbstverständlich teil. Es werden keine Besprechungen über sie sondern mit ihnen geführt. So sollen sich unsere Absolventen später mit einem guten Wissen ihrer eigenen Stärken und trotz eines Handicaps auf dem 1. Arbeitsmarkt behaupten können. Die Erhöhung der Anteile einer verzahnten Ausbildung in Kooperation mit unterschiedlichsten Unternehmen erweitert und vertieft das Wissen unserer Teilnehmenden und lässt sie mit den Absolventen auf dem 1. Ausbildungsmarkt mithalten.

Diese Umsetzung der UN-Konvention hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales so überzeugt, dass es uns am 25. November 2014 eine Urkunde als Anerkennung und Würdigung unseres Engagements in Berlin überreichte. Darüber sind wir natürlich sehr stolz und sehen dies als Ansporn unsere Ziele weiter zu verfolgen.

 

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