Luftaufnahme des TSBW Husum


Fachtagungen

Gutbesuchte Fachtagung im TSBW Husum zum Thema Adipositas

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"Leichter in den Beruf" – Enge Zusammenarbeit von Experten gefragt

Um betroffenen jungen Menschen mit massivem Übergewicht ein Therapiekonzept anbieten zu können, hat das Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk (TSBW) Husum gemeinsam mit dem zertifizierten Adipositas Zentrum Nordfriesland am Klinikum Nordfriesland das "TSBW Adipositas Projekt – TAP" entwickelt. Zur Präsentation dieses innovativen Weges gab es eine Fachtagung im TSBW Husum, zu der die die Initiatoren dieses Projektes, Dr. Katharina Feldmann, Leiterin des Ärztlichen Dienstes im TSBW, und Dr. Steffen Krause, Ärztlicher Leiter des Adipositas Zentrums Nord, einluden. Der Titel der Veranstaltung: "Leichter in den Beruf".

Die 80 Teilnehmer der Fachtagung, Ärzte, Ernährungsberater, Psychologen, Pädagogen und Fachberater der Kostenträger sowie Mitarbeiter des TSBW Husum, nutzten die Möglichkeit, sich über diesen neuen Weg im Kampf gegen das massive Übergewicht bei jungen Menschen zu informieren.

Der Schirmherr dieser Veranstaltung, Landtagspräsident Torsten Geerdts wies in seinem Grußwort darauf hin, dass Übergewicht und Adipositas nicht nur Probleme der betroffenen Menschen sind, sondern auch eine dringende gesellschaftliche Aufgabe darstellen, die der gemeinsamen Anstrengungen, auch von Politik und Wirtschaft, bedarf.

TSBW-Einrichtungsleiter Hans-Jürgen Vollrath-Naumann hob in seiner Begrüßung hervor, dass es sich bei dem massiven Übergewicht um einen chronischen Erkrankungsprozess handelt, der nur in enger Zusammenarbeit von Experten bekämpft werden kann.

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Fachvorträge und kollegialer Austausch

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Tagung der Ärzte in Berufsbildungswerken im Hotel Windschur

Kein Weg war ihnen zu weit, um am Treffen in St. Peter-Ording teilzunehmen: Aus allen Teilen Deutschlands kamen die Teilnehmer zur Frühjahrstagung der Ärztinnen und Ärzte in Berufsbildungswerken, die dieses Jahr von Dr. Katharina Feldmann und Dr. Thomas Galinski vom Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk (TSBW) Husum im Ausbildungshotel Haus Windschur in St. Peter-Ording organisiert wurde.
 
In etwa 20 Berufsbildungswerken gibt es angestellte Ärzte, die die Rehabilitanden in Fragen der Berufswahl beraten und im Verlauf der beruflichen Reha-Maßnahme unterstützen. Sie treffen sich ein- bis zweimal jährlich für ein Wochenende jeweils in einem anderen Berufsbildungswerk, um sich in ihrer sehr speziellen Arbeit auszutauschen und fortzubilden Die Husumer ließen es sich nun nicht nehmen, das neue Ausbildungshotel als Tagungsort vorzustellen. Die Begeisterung über die schöne Ausstattung und den herzlichen Service im "Windschur" war groß.

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„Hörbehinderung und Familie“ - Fachtagung für Psychologen im TSBW

Die 22. Internationale Fachtagung für Psycholog/-innen an Einrichtungen für Hör- und Sprachgeschädigte fand vom 21. bis 23. September 2005 im Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk Husum statt.

 

Dazu werden rund 60 bis 70 Fachleute aus der ganzen Bundesrepublik und darüber hinaus erwartet, wie TSBW-Psychologe Oliver Rien sagte, der die Tagung gemeinsam mit dem TSBW-Veranstaltungsteam organisiert und durchführt. Schwerpunktthema der zahlreichen Vorträge und Workshops mit anerkannten Fachleuten ist in diesem Jahr „Hörbehinderung und Familie“.

 

Anmeldungen im TSBW Husum können unter der Telefonnummer 04841/ 8992-191 bei Frau Lübbe erfolgen.

 

Kirsten Martin

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„Fit für den Beruf trotz Allergien“

Die Zahl der an Asthma und Neurodermitis leidenden Kinder und Jugendlichen nimmt stetig zu. Aufgrund des oft allergischen Hintergrundes dieser Erkrankungen und Belastungen in der Arbeitswelt ist die richtige Berufswahl für diese jungen Menschen besonders wichtig.

Deshalb veranstalteten die größte deutsche Patientenselbsthilfeorganisation (kurz DAAB) und das Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk eine Fachtagung, an der Ärzte, Berufsberater, Betroffene und Mitarbeiter des TSBW teilnahmen.

 

In den Grundlagenvorträgen der Experten der Universitätskliniken Kiel und Heidelberg wurde deutlich, dass Asthma bronchiale und Neurodermitis bei rechtzeitiger Diagnose und angemessener Therapie in der Regel eine gute Prognose haben. Um das Risiko berufsbedingter Schädigungen zu verringern, sind die Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen und vor allem Schulungen und Vorbeugungsmaßnahmen von großer Bedeutung. Das wurde am Nachmittag in verschiedenen Workshops vertieft und praktisch .

 

In einem abschließenden Resümee waren sich die Referenten darin einig, dass für Atopiker keine generellen Tabus bestehen dürfen und jede Berufseignung grundsätzlich anhand der einzelnen Ausgangslage (Verlauf und Auswirkungen der Erkrankung, Mitwirkung bei der Behandlung, schulische Laufbahn, Motivation) überprüft werden soll.

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„Der Patient macht was er will...“

Gemeinsam mit der Husumer Diabetologin Evelyn Wolff-Kruppa veranstaltete der Ärztliche Dienst eine Fachtagung über den Umgang mit jugendlichen Diabetikern.

 

Als Referentin konnte die renommierte Medizin-Psychologin Susan Woods aus Hamburg gewonnen werden. Sie zeigte dem zahlreich erschienenen Fachpublikum das Spannungsfeld, in dem sich die jungen Menschen mit dieser Stoffwechselerkrankung befinden. Einerseits haben sie viel mehr Freiheiten in ihrer Speisenauswahl und Lebensgestaltung als frühere Generationen.

 

Andererseits gehören dazu mehrmals täglich durchzuführende Blutzuckermessungen und Insulininjektionen. Frau Woods riet zur Wissensvermittlung und Vereinbarung realistischer Ziele mit den betroffenen Jugendlichen.

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Logo der Gruppe Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie
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TSBW • Theodor-Schäfer-Straße 14-26 • 25813 Husum • Telefon: 0 48 41 - 89 92 - 0 • Emailadresse: info@tsbw.de