Luftaufnahme des TSBW Husum


Seit 22 Jahren Unterstützung für Patenkinder

Wichtige Hilfe für drei Kinder von den Philippinen und aus Äthiopien

Foto vom Tag der offenen Tür

Freude bei Manfred Erhart, Erzieher im Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerk Husum: seit 22 Jahren unterstützt das TSBW schon die Patenkinderaktion von der Kindernothilfe und konnte jetzt mit der elfjährigen Semira aus Äthiopien ein drittes Kind hinzunehmen, das monatlich unterstützt wird. "Vor zwei Jahren wurden wir für unser 20jähriges Engagement auch mit einer Urkunde der Kindernothilfe für ‚Treue und Verbundenheit’ ausgezeichnet", so Manfred Erhart, der die Patenkindaktion  vor vielen Jahren im TSBW mit ins Leben rief und seitdem mit anderen Kollegen und mit viel Engagement immer wieder vorantreibt.  

Mittlerweile wurde schon für viele notleidende Kinder in aller Welt eine Patenschaft übernommen, die mit dem Erlös aus Spendenaktionen - so mit dem traditionellen Forellenräuchern und -verkauf beim "Tag der offenen Tür" im TSBW Husum - finanziert wird. "Ihre Hilfe für benachteiligte Kinder ermöglicht diesen wichtige Ausbildungsschritte, schenkt Selbstvertrauen und lässt sie zu starken Menschen heranwachsen", so schrieb Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender der bundesweiten Hilfsorganisation Kindernothilfe e.V., in seiner Urkunde an Manfred Erhart.

Bild Urkunde

Erste Patenkinder aus Brasilien lange erwachsen

Die ersten beiden Patenkinder, die seit 1987 vom TSBW Husum unterstützt wurden, kamen aus Brasilien, sind mittlerweile lange erwachsen und selbständig geworden und haben eine Näherausbildung gemacht, weiß Erhart, der das gespendete Geld für eine gute Schulbildung, Ausbildung, für Kleidung oder notwendige Medikamente gut angelegt weiß. Die elfjährige April Anne und der elfjährige Prakash von den Philippinen werden seit 2002 bzw. 2003 unterstützt. "Von ihnen kommen Briefe, auch mit bunten Zeichnungen verziert, in denen die Kinder von ihrem Leben berichten", freut sich der TSBW-Mitarbeiter, der vom Kindernothilfeteam auch ständig mit Infobriefen und Hintergrundwissen zu der Arbeit und den Ländern versorgt wird.

Ein wichtiger Faktor ist für ihn auch die Einbeziehung der TSBW-Auszubildenden in diese Arbeit, denn sie können hier lernen, wie groß das Leid in anderen Teilen der Welt für die Kinder ist. "Umso mehr unsere Jugendlichen darüber wissen, umso mehr engagieren sie sich mit Freude und Engagement für dieses Projekt, mit dem sie konkret helfen können", hat Manfred Erhart erfahren.

So sind die Jugendlichen auch bei der jährlichen "Tag der offenen Tür"-Aktion im TSBW im Mai dabei, wenn nicht nur Fisch geräuchert wird, sondern jetzt auch Wüstchen gegrillt und an die Gäste in gemütlicher Umgebung verkauft werden. "So wurden unsere Einnahmen 2009 auf 1300 Euro gesteigert und wir konnten die dritte Patenschaft übernehmen", bilanziert Erhart, der besonders dem Fischhaus Loof aus Husum für seine großzügige Forellenspende seit 1999 dankt.

Selbstvertrauen der Kinder stärken

"Was ein Kind an Gutem erfährt, gibt es später in seinem Lebensumfeld weiter. Ihre Spenden kommen an und bewirken im Leben der Kinder und Jugendlichen viel", heißt es weiter in dem Anschreiben von Dr. Thiesbonenkamp. Die Kindernothilfe gibt Familien und Kindern weltweit Unterstützung durch Hilfe zur Selbsthilfe, ermöglicht Ausbildung, ändert die Ernährung und stellt medizinische Betreuung bereit, so dass das Selbstvertrauen der Kinder gestärkt wird und sie zu starken Menschen heranwachsen.

Ein Anliegen, das auch Manfred Erhart sehr am Herzen liegt, der die Patenkindaktion der Kindernothilfe, die insgesamt schon mit vielen tausend Euro aus dem TSBW Husum unterstützt wurde, auch in Zukunft mit viel Einsatz fortführen will. 

Foto: TSBW

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