Luftaufnahme des TSBW Husum


"Hänsel und Gretel" gefielen im SchlossCafé

Viel Beifall für junge Sopranistinnen

Dr. Hans-Hermann Wiebe

Mit ihren glockenhellen Sopran-Stimmen verzauberten "Hänsel und Gretel" ihr Publikum, das sich zu einer stimmungsvollen vorweihnachtlichen Vorstellung der Kurzoper nach Engelbert Humperdinck im SchlossCafé des Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerkes Husum eingefunden hatte.

Bild Hänsel und Gretel

Anna Wawrzyniak als Hänsel und Paola Kling als Gretel – für sie war es eine Premiere in dieser Rolle – von der Musikhochschule Lübeck meisterten ihre Parts mit großer Spielfreude und geradezu kindlichem Erstaunen über die seltsamen Vorgänge im Wald und am unheimlichen Hexenhause. Ohne viele Requisiten und Kulissen schufen sie eine märchenhafte, bezaubernde Atmosphäre, in die auch die Zuschauer mit einbezogen wurden.

Hänsel (Anna Wawrzyniak; rechts) und Gretel (Paola Kling)

Abgerundet wurde diese konzertante Aufführung des Grimmschen Märchens – in der auch die sehr bekannten Weisen wie „Ein Männlein steht im Walde“ oder „Suse, liebe Suse was raschelt im Stroh“ zur Freude des kunstfreudigen Publikums nicht fehlten –  durch das facettenreiche Klavierspiel von Maria Merson und das stimmungsvolle Geschichten erzählen von Heidemarie Batz.  Viel Beifall war der Dank für die vier jungen Künstlerinnen aus der Hansestadt für diesen sehr gelungenen adventlichen Abend.


Text: kim /Fotos: Schöttler-Martin

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