Das TSBW Husum hat jetzt eine eigene Fahrschule und macht die Teilnehmer mobil.

12. Februar 2018

Im August hat das Theodor-Schäfer Berufsbildungswerk in Husum die Zulassung zum Ausbilden der Führerscheinklassen B/BE und T bekommen.

Mit dem Aufbau der TSBW eigenen Fahrschule wurde schon im Mai begonnen. Es mussten diverse Anträge bei den Behörden gestellt und eingereicht werden sowie für den theoretischen und praktischen Unterricht die nötigen Materialien angeschafft werden.

Fahrschulleiter und Verantwortlicher der TSBW Fahrschule ist Herr Joachim Davids. Herr Davids ist seit Mai 2017 Mitarbeiter des TSBW und hat die Fahrschule alleine aufgebaut. Im August war es dann so weit und der TÜV-Nord kam zu uns ins Haus und hat die Fahrschule überprüft und abgenommen. Es wurde der Fahrschulraum begutachtet und ausgemessen, Schulungsprogramme, Anmeldeunterlagen und ein ganzer Haufen Vorschriften auf Herz und Nieren überprüft. Es gab letztendlich keine Beanstandungen und Herr Davids konnte dann mit Stolz die Erlaubnisurkunde der TSBW Fahrschule beim Kreis Nordfriesland abholen. Die TSBW Fahrschule wird mit sehr viel Freude und Elan der Teilnehmenden besucht. Es werden noch in diesem Jahr die ersten Führerscheinprüfungen abgenommen.

Die TSBW Fahrschule ist Bestandteil der Ausbildungsleistung des Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerkes. Sie wird dazu dienen, im Rahmen/ als Unterstützung der beruflichen Ausbildung, die Mobilität der Teilnehmenden zu verbessern. Die Mobilität der Teilnehmenden steht auch somit im Vordergrund, um ihre Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt zu fördern (Praktikum, Kooperationsbetriebe, Ausbildung). Die Ausbildung in der Fahrschule TSBW ermöglicht nicht nur Teilnehmern mit einer Lernschwäche oder Sinnesbehinderung den Weg zur Mobilität, sondern auch Personen mit einer körperlichen Behinderung (Rollstuhlfahrer) können ab 2018 auf ein Automatikfahrzeug ausgebildet werden.

In der TSBW Fahrschule werden ausschließlich nur Maßnahmeteilnehmende des Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerkes zur eigenständigen Mobilität ausgebildet. Die Ausbildung dient dazu, Menschen zu fördern die auf Grund ihrer körperlichen, seelischen oder psychischen Beeinträchtigung darauf angewiesen sind, ihre durch die öffentliche Hand geförderte Berufsausbildung in einem Berufsbildungswerk durchzuführen. 92 Fahrschüler werden viermal die Woche in Theorie und Praxis geschult. Für Schwerhörige und Gehörlose wird der Unterricht in Gebärdensprache gedolmetscht.